Ich kann es selber noch nicht ganz fassen, aber ich bin tatsächlich wieder online.

Ich bin wirklich froh, dass ich endlich wieder da bin, endlich einen Weg gefunden habe, wieder online zu kommen und mich damit wohlzufühlen. Lange Zeit hing mir der Blog im Nacken und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn vernachlässigt habe. Ich habe es immer wieder versucht, online zu kommen, wieder richtig zu schreiben, zu bloggen, regelmäßig etwas abzuliefern – und habe es doch nicht geschafft. Mit jedem gescheiterten Versuche habe ich mich noch schlechter gefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich mit jedem Versuch weiter von der Blogger Community entferne, nicht mehr ernst genommen werde.

Schleichend kam die Idee den Blog zu verändern. Aber wie sehr? Und in welcher Form? Als erstes wollte ich einfach nur einen neuen Header haben und ein neues System. Ich brauchte etwas, damit ich mit den Rezensionen zufrieden sein kann. Ich wusste, dass ich meine Rezensionen nicht mehr so weiterführen kann wie bisher, weil ich a) nicht mehr jedes einzelne Buch rezensieren möchte – zumindest nicht zwigend und b) mir meine Rezensionen schlichtweg zu aufwendig und zu lang geworden sind.

Dann kam die Idee mit dem neuen Header und dem neuen Namen. Ich hatte das Gefühl, dass ich mehr geworden bin als ‚lottasbuecher‘. Da ich ziemlich ungeduldig bin, habe ich diesen bereits online gestellt. Einige Blogger haben auf Twitter über Design Änderungen geschrieben, nun ja und ihr wisst ja wie das ist. Damit hatte ich einen Floh im Ohr und wollte auch ein neues Theme. Da sich in meinem Leben momentan sehr viel geändert hat, ging nicht alles so schnell wie ich wollte, aber manchmal lohnt es sich Geduld zu haben.

Willkommen auf voellig-verlott-at

Zola und ich sind mittlerweile sehr gut in Augsburg angekommen. Mein Zimmer ist wunderschön geworden, ich mag meine Mitbewohnerin unheimlich gerne und wir unternehmen viel zusammen, endlich endlich kann ich meinen Freund sehen, wenn ich es möchte und ich habe das Gefühl angekommen zu sein, an einem Ort zu sein, an dem es Menschen gibt, denen ich wichtig bin. Aber nicht nur das läuft, seit gestern weiß ich, dass ich einen Job habe und einen guten noch dazu. Ich arebite bald in einer Praxis für Ergotherapie, auch wenn ich gerne weiterhin im Buchhandel gearbeitet hätte, aber Buchhändler werden momentan wohl leider nicht gebraucht.

Ich bin froh wieder da zu sein. Ich bin froh hier in Augsburg zu sein. Ich bin glücklich.
Ich hoffe, ihr nehmt mich wieder bei euch auf und nehmt mich und meine Neuartigkeit an.
Also ..

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