weihnachtliche Buchempfehlungen

Weihnachtliche Buchempfehlungen

Wenn es mit großen Schritten auf den Dezember und damit auf die Weihnachtszeit zugeht, habe ich immer das Bedürfnis auch meine Bücher daran anzupassen. Wer schon einmal im Einzelhandel gearbeitet hat, weiß wie schwierig es ist tatsächlich in eine weihnachtliche Stimmung zu kommen. Ich bin mir sicher, dass dies auch in anderen Berufen der Fall ist. Manchmal erinnert einen einfach gar nichts an Weihnachten, außer die Dekoration.

Daher habe ich mich dieses Jahr schon ein bisschen vorzeitig versucht einzustimmen und habe ein paar weihnachtliche Buchempfehlungen zusammengestellt. Bücher, die nicht nur vermuten lassen, dass sie irgendetwas mit der Weihnachtszeit zu tun haben könnten, sondern tatsächlich ein wohlig warmes Gefühl in mir ausgelöst haben.

„Ich und der Weihnachtsmann“ von Matt Haig


Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch an einem Tag lese. Ich gebe zu, dass „Ich und der Weihnachtsmann“ nicht wahnsinnig viele Seiten hat und durch Illustrationen ausgeschmückt ist, aber ich war einfach so verzückt davon, dass ich es in den vier Stunden nachdem ich es begonnen habe, einfach nicht mehr aus der Hand gelegt habe, bis ich durch war. Dieses Buch ist bereits das dritte, dass Matt Haig über den einstigen Jungen Nikolas geschrieben hat, der im Wichtelgrund lebt, einem Ort, den die Menschen nicht sehen, wenn sie nicht an Magie glauben. Im aktuellen Buch geht es jedoch nicht vordergründig um Nikolas, sondern um Amelia, die man bereits im zweiten Teil kennenlernt. Sie versucht sich im Wichtelgrund einzuleben, aber immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt.

Mich begeistert besondern, dass man immer wieder auf alte Bekannten aus den vorherigen Büchern trifft und man ihre Entwicklung im Laufe der Zeit verfolgen kann. Alle drei Bücher sind wunderschön und mit Liebe zum Detail illustriert. Es lohnt sich den Lesefluss zu stoppen und durch die Bilder in das Leben im Wichtelgrund einzutauchen. Diese Reihe von Matt Haig ist für mich eindeutig das beste Mittel um in weihnachtliche Stimmung zu kommen.

Mehr Informationen über Matt Haig erhaltet ihr auf seiner Autorenseite bei dtv und ich kann euch sagen, dass es sich lohnt. Er ebenfalls schon einige andere Bücher geschrieben, die ich wirklich schön fand und ist in meinen Augen darüber hinaus auch ein sehr interessanter sowie sympathischer Mensch.

Und auf dieser Seite des dtv Verlags erfahrt ihr mehr über die Weihnachtsbücher von Matt Haig. Übrigens, mein Tipp ist: schaut euch unbedingt den Trailer zu „Ein Junge namens Weihnacht“ an.

„Leise rieselt das Glück“ von Debbie Macomber


Dieses Buch hat mein Herz mal wieder höher schlagen lassen. Nicht nur, dass es in der Weihnachtszeit spielt und mich schon das Cover angelockt hat, es ist auch zu einem großen Teil ein „Chat-Roman“. Ich habe bereits in meinem Beitrag Wenn aus Anonymität Gefühle wachsen darüber geschrieben, wie sehr ich solche Bücher liebe und hier haben wir beides miteinander vereint.

Man kann sich schon vorher denken, dass dies kein besonders literarisch anspruchsvolles Buch ist, aber genau deswegen wollte ich es unbedingt lesen. Weihnachtsbücher müssen für mich voller Gefühle und Romantik sein, gerne auch ein bisschen lustig. Es ist egal, dass man den Ausgang der Geschichte bereits erahnen kann, weil es darum geht einfach mal den Kopf abzuschalten und das Weihnachtsgefühl herein zu lassen. Ein bisschen schade finde ich es, dass auch die Charaktere in diesem überaus charmanten Buch immer ein bisschen zu sehr gestresst sind, vor allem von ihrer Arbeit, auch wenn es in unserer heutigen Gesellschaft durchaus realistisch erscheint.

Wer sich von „Leise rieselt das Glück“ angesprochen fühlt, kann auf der Verlagsseite von Blanvalet unter diesem Link mehr erfahren.

„Das Fest“ von John Grisham


Als ich erfahren habe, dass John Grisham ein Weihnachtsbuch geschrieben haben soll, habe ich zuerst gedacht, dass ich mich verhört habe und vielleicht ein anderer Autor genannt wurde. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt, denn tatsächlich hat John Grisham nicht nur irgendein Weihnachtsbuch geschrieben. Es ist der Roman zu einem meiner aller liebsten Weihnachtsfilme mit Tim Allen und Jamie Lee Curtis „Verrückte Weihnachten“. Ich hoffe, dass nicht nur ich diesen Film unheimlich liebe.

Es geht um eine Familie, die in einer Nachbarschaft wohnt, die sehr viel wert auf Weihnachten legt. Es werden Tannenbäume verkauft, mit dem Verkauf von Kalendern Geld gesammelt und Frosty der Schneemann schmückt die Häuser der ganzen Straße. So jedoch nicht dieses Jahr bei Familie Krank. Ihre Tochter Blaire wird über Weihnachten das erste Mal nicht zu Hause sein und so beschließen Luther und Nora Weihnachten einfach einmal ausfallen zu lassen. Ihr könnt euch vorstellen, dass aus „einfach“ leider nichts wird. Eine herrliche Komödie, die ich mir immer und immer wieder gerne zu Weihnachten ansehe. Als ich erfahren habe, dass „das Fest“ Vorlage für diesen Film war, musste ich es natürlich habe und habe es auch gleich meiner Ma und meiner Oma geschenkt.

Alle die diesen Film ebenso sehr lieben wie ich, dürfen sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen und alle, die Weihnachtsfilme lieben und ihn noch nicht gesehen haben, sollten erst das Buch lesen und dann ganz dringen auch den Film schauen. Es lohnt sich.

Wer mir nicht glaubt, dass John Grisham ein Weihnachtsbuch geschrieben hat, kann sich auf der Homepage des Heyne Verlags gerne selbst davon überzeugen.

Lest ihr euch auch gerne in weihnachtliche Stimmung?

Habt ihr vielleicht auch noch einen weihnachtlichen Buchtipp für mich?

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