Hallöchen liebe Leser. Als ich nach der Buchmesse das erste Mal wieder arbeiten war, hatte meine Chefin mir gezeigt, dass als ich weg war Post von Bastei Luebbe kam. Eine Einladung zu einem Autorenabend mit Tibor Rode, hier in Bremen und zwar im April. Ich hatte zwar bisher noch nichts von dem Autor gelesen, aber er war mir durchaus ein Begriff, da er auf der Leipziger Buchmesse war und ich vor kurzem ein nettes Überraschungspaket von Bastei Luebbe mit seinem Buch darin bekommen habe. Also dachte ich mir: „Warum nicht? Dann nimmst du gleich die Oma mit.“ Gesagt, getan. Das Formular ausgefüllt und abgeschickt und dann hieß es warten auf den Abend.

 

Autorenabend mit Tibor Rode

Autorenabend mit Tibor Rode

Ich muss gestehen, dass ich relativ unbedarft zu diesem Abend gegangen bin, weil ich gedacht habe, es würde ähnlich werden wie der Abend mit Veit Etzold im Atlantik Hotel in Hamburg. Ein Raum, viele Buchhändler und der Autor erzählt etwas über sich. Ja, wir mussten im Vorfeld ankreuzen, ob wie vegetarisch essen, aber ich dachte, dass es vielleicht Häppchen geben wird. Als ich dort also mit meiner Oma ankam und wir den kleinen Raum mit zwei gedeckten Tischen sahen, waren wir erst einmal total verblüfft. Wir waren die ersten und wurden auch gleich sehr nett von drei Verlagsmitarbeitern (zwei von ihnen zuständig als KeyAccount, einer für Thalia, einer für andere Großkunden und der Außendienstler für den Bereich Nord) und dem Autor persönlich empfangen. Es gab einen Sekt zur Begrüßung und wir haben uns lange unterhalten, bis wir uns dann schon mal auf unsere gewählten Plätze begaben und dort weitererzählten bis es losging. Dort ist dann das Foto entstanden, dass ihr hier sehen könnt. Eigentlich wollte ich an dem Abend gar keine Bilder machen, aber schon der Einstieg war so nett, dass ich dann doch nicht anders konnte.

 

Da ich, bevor die Veranstaltung begonnen hat Tibor Rode auf dem Foto verlinkt habe, welches ich auf Twitter gepostet habe, kam er zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns bis es losging noch ein wenig über Twitter und andere Social Media Kanäle und welche es sinnvoll ist zu nutzen. Ich war fast ein bisschen traurig als ich mit der eigentlichen Veranstaltung losging, weil wir uns sehr nett unterhalten haben, aber das wurde dann wieder gut gemacht durch einen unterhaltsamen Einstieg und die Vorstellung, dass es bald etwas zu essen geben würde. Ich hatte schließlich zuvor gearbeitet.

 

Vor der Vorspeise wurde uns ein Teil des neuen Programms von Bastei Luebbe vorgestellt, unter anderem ging es auch um das neue Buch von Petra Hülsmann („Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ – am besten schon mal vorbestellen!), auf das ich mich schon sehr freue! Die Vorstellung war sehr unterhaltsam, denn es war kein reines herunterrattern von Daten. Die Herren hatten sich ein kleines Quiz für uns ausgedacht bei dem es zu jedem Buch ein paar Zusatzinformationen gab, so bei Petra zum Beispiel warum das neue Cover so vollkommen anders aussieht als die vorherigen beiden – nun ich möchte sagen, aus offensichtlichen Gründen.
Dann kam die Vorspeise..

 
Autorenabend mit Tibor Rode
 

Und die war wirklich ein Gedicht. Das war gebackener Fetakäse mit einem Gartensalat. Ich muss sagen, wenn es ums Essen geht, bin ich eigentlich ziemlich wählerisch, aber dieser Salat halt selbst mir ganz wunderbar geschmeckt! Nebenbei wurde mir gesagt, dass ich Tibor Rode jetzt ein neues Emailpostfach bezahlen muss, denn es wurde von Twittermeldungen überschwemmt. Das hat mich ziemlich gefreut und zeigt mir, dass auf euch da draußen eindeutig Verlass ist! 😉 Übrigens gab es zu der Vorspeise weiche Baguettes und Butter, die auch während dem auf die Vorspeise folgenden Interview noch verspeist werden konnten. Sehr lecker.

 

Wie ich eben schon erwähnt habe, gab es nach der Vorspeise ein Interview mit dem Autor. Wir haben etwas darüber erfahren worum es in „Das Mona Lisa Virus“ geht, was Bienen damit zu tun haben und dass das Buch bereits in 12 Länder, unter anderem nach Japan, Russland und in die Niederlande, verkauft ist. Das muss für einen Autor schon ein wirklich irres Gefühl sein. Habt ihr euch schon mal damit befasst, was der goldene Schnitt ist und wo er überall vorkommt? Der goldene Schnitt ist eine bestimmte Art der Bildkomposition, die anscheinend für uns am ästhetischsten erscheint. Danach werden Gemälde gemalt und Gebäude, wie das Leipziger Rathaus, gebaut. Soweit so gut, aber selbst Bienen entsprechen dem Prinzip des goldenen Schnitts, ebenso wie andere Dinge in der Natur, wie zum Beispiel Sonnenblumen. Woher kommt das? Schon merkwürdig, wenn man mal drüber nachdenkt, oder? Mich jedenfalls hat das Interview sehr neugierig gemacht. 😀

 
Autorenabend mit Tibor Rode
 

Kleiner Funfacts: Tibor Rode erzählte uns, dass sein Vater einmal in eine Buchhandlung gegangen ist und nach einem Buch von ihm gefragt hat, wie Eltern das eben so machen, und der Buchhändler zu ihm meinte, dass der Autor [Teibor Rowd] also Tibor Rode englisch ausgesprochen, heißen würde. Sein Vater widersprach daraufhin und der Buchhändler sagte: „Ich bin Buchhändler. Ich weiß das.“ Schon ein bisschen peinlich, aber irgendwie auch witzig. Sein Vater hat zum Glück darauf verzichtet zu sagen, dass er sein Vater ist und es besser weiß.

 

Ebenfalls sehr witzig: Wusstet ihr, dass der Hund von Sebastian Fitzek Molly heißt? (Scheint ein beliebter Autorenhundename zu sein.) Nun, der Hund von Tibor Rode heißt ebenfalls Molly. Tibor Rode ist übrigens verheiratet mit einer Frau namens Sandra, die also Sandra Rode heißt. Die Fitzek Fans unter euch schmunzeln jetzt wahrscheinlich schon, denn ja auch die Frau von Sebastian Fitzek heißt Sandra Rode. Ein witziger Zufall, oder?

 

Danach kam dann die Hauptspeise, die uns als karamellisierter Radicchio angekündigt worden war. Ich muss sagen, das hat sehr gut gerochen, aber die Konsistenz der Speise war doch eher gewöhnungsbedürftig. Viel habe ich davon nicht gegessen, aber ich bin wahrscheinlich auch ein Banause. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber ich hoffe ihr glaubt mir, wenn ich euch sage, dass es auch nicht so besonders ansehnlich war. ^^

 
Autorenabend mit Tibor Rode
 

Nach der Hauptspeise hat Tibor Rode uns noch ein Kapitel aus „Das Mona Lisa Virus“ vorgelesen. Die Stelle war sehr gut gewählt, denn wir, die das Buch noch nicht gelesen haben wurden nicht gespoilert und es war trotzdem eine spannende Stelle, bei der man nach mehr lechzste. Anschließend wurden Bücher signiert und natürlich haben wir ein Foto zusammen gemacht.

 
Autorenabend mit Tibor Rode
 

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte. Es war schön sowohl Mitarbeiter von Bastei Luebbe, als auch den Autor auf eine etwas privatere Art und Weise kennenzulernen, sich auszutauschen und leckeres Essen zu genießen. Daher möchte ich mich herzlich bei Bastei Luebbe und auch bei Tibor Rode bedanken, die diesen Abend möglich gemacht haben. Ich habe es sehr genossen.
Und eines kann ich euch versprechen, das war sicher nicht das letzte, was ihr hier von oder über Tibor Rode auf meinem Blog gelesen habt. 😉

Habt ihr „Das Mona Lisa Virus“ schon gelesen & wie hat es euch gefallen?
War von euch schon mal jemand bei einem Autorenabend?