In unserem ganzen trubeligen Alltag ist es nicht immer einfach seine Ziele zu erreichen. Viel zu oft lenken uns Versuchungen, Ausnahmen und äußere Umstände von unserem Weg ab und das Ziel rückt ein Stückchen weiter von uns weg. Was können wir dagegen tun? Was hilft uns am Ball zu bleiben und wie halten wir diese Motivation am besten aufrecht? Genau damit wollen wir uns diesen Monat beschäftigen.

In diesem Monat steht deine Motivation im Vordergrund. Ich möchte, dass du dir einmal überlegst, was dich motiviert. Was bringt dich am besten und leichtesten dazu durchzuhalten und deinem Ziel wieder ein Stück näher zu kommen? Dazu möchte ich dir in dem heutigen Beitrag einige von meinen Motivationsstrategien vorstellen und vielleicht machst du das eine oder andere auch, kannst etwas davon für dich übernehmen oder hast noch zusätzliche Tipps für mich, die ich in meinen Alltag einbauen kann.

#voelligfit2018 Februar: Deine Motivation

Rituale

Es gibt bestimmte Sachen, die ich jeden Tag, jede Woche oder einmal im Monat mache, die mich schon alleine dadurch motivieren, dass ich sie mache. Ich bin ein Mensch, der gerne plant, dass man nicht alle Pläne immer einhalten kann oder muss ist durchaus klar, aber es hilft mir eine Übersicht zu haben, praktisch einen Faden an dem ich mich entlang hangeln kann, falls ich mal nicht weiter weiß oder unmotiviert bin.

  • Täglich: Manche Rituale beziehen sich nicht auf eine konkrete Planung, sondern auf meinen Tagesablauf, so zum Beispiel, dass ich jeden Morgen nach dem Aufwachen als erstes einen Becher (0,5l) Zitrone trinke. Dazu nehme ich einfach eine frische Zitrone, presse sie aus und gebe lauwarmes Wasser dazu. Das mag am Anfang gewöhnungsbedürftig sein, aber schnell schmeckt man gar nicht mehr wie verdammt sauer das ist. Ein Glas Zitrone am Tag versorgt uns mit guten Vitaminen, ist super für unser Immunsystem und ist zusätzlich ein wunderbarer Appetithemmer – wer sich fragt wieso, der sollte es einfach mal ausprobieren. 😉
  • Wöchentlich: Jeden Freitag fotografiere ich mir meinen Arbeitspläne für die nächste Woche und setze mich über das Wochenende dann hin und schaue, wie ich meinen Sport am besten in der nächsten Woche unterbringen kann. Ich schaue, welche Kurse ich zeitlich passend besuchen kann, wann es für mich am besten wäre ins Fitnessstudio zu gehen und wann ein Pause-Tag am sinnvollsten wäre (zum Beispiel, weil ich einen sehr langen Arbeitstag habe). Das hilft mir mich auf die neu Woche einzustellen und mit viel Motivation durchzustarten.
  • Monatlich: Auch hier geht es bei mir um Planung. Kurz vor Ende des Monats setzen ich mich mit meinen Low Carb Kochbüchern und meinem Tablet bewaffnet ins Wohnzimmer und ich plane das Essen für den nächsten Monat. Dazu schreibe ich mir dann immer auf, ob mein Freund mitessen möchte und ob er zu dem Essen noch zusätzlich Kohlenhydrate braucht/möchte, sodass ich nicht nur nicht mehr lange überlegen muss, was ich essen möchte und so eben auch nicht in die Versuchung komme doch mal einen Teller Nudeln zu machen, sondern auch noch genau weiß, was ich für die nächsten Tage einkaufen muss. Natürlich gibt es in solchen Plänen auch mal Änderungen, wenn zum Beispiel etwas vom Vortag übrig bleibt oder man spontan einen Ausflug plant, aber so habe ich zumindest eine Richtlinie und eine Idee, was ich essen möchte.

 
#voelligfit2018 Februar: Deine Motivation

Kleine Ziele setzen

Natürlich haben wir alle ein großes Ziel vor Augen, aber das erscheint manchmal einfach so unglaublich weit weg, dass es kaum zu greifen ist. Als ich mit all dem angefangen habe, wurde mir mit der Zeit klar, dass es wichtig ist kleine Erfolge zu feiern, um das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Eines meiner Ziel ist, im Frühjahr mit dem Joggen anzufangen, falls ihr euch an den #voelligfit2018 Beitrag im Januar erinnert. Momentan ist es mir noch zu kalt um draußen laufen zu gehen, aber ich habe mich im Fitnessstudio bereits auf das Laufband gewagt. Zuerst schien es mir unmöglich, dass ich auch nur eine Minuten darauf aushalten könnte, dann habe ich 5 Minuten geschafft, mittlerweile schaffe ich 10 Minuten und mein Ehrgeiz packt mich und will mehr. Das schöne an kleinen Zielen ist, dass sie uns herausfordern. Haben wir ein Etappenziel erreicht, winkt das nächste und kitzelt noch ein bisschen mehr aus uns heraus. Probiert es doch mal aus und stellt zwei oder drei große Ziele auf und teilt diese dann in mindestens drei Etappenziele. Es würde mich sehr interessieren, also wenn Ihr Lust habt, teilt es doch mit mir und den anderen Voelligfitten unter dem Hashtag #voelligfit2018 auf Twitter, Instagram, eurem Blog oder hier in den Kommentaren.

#voelligfit2018 Februar: Deine Motivation

Fitness Tracker

Fitness Tracker gibt es mittlerweile von unglaublich vielen Marken, in verschiedenen Designs mit ganz viel oder ganz wenig Hightech und somit auch zu ganz unterschiedlichen Preisen. Mein erster Fitness Tracker war von Garmin die Vivosmart HR und jetzt habe ich mich am Sonntag endlich für eine Apple Watch entschieden. Ich habe schon etwas länger damit geliebäugelt und da ich in den letzten zwei Wochen in einem recht großen Motivationsloch gesteckt habe, durch meine miese Erkältung und andere Umstände, habe ich gedacht, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, um sich neue Motivation zu besorgen. Ich finde Fitness Tracker sind eine grandiose Sache, um sich selber anzuspornen, aber auch um sich zu kontrollieren und Ziele zu erreichen. Noch besser wird es nur, wenn wir uns zusätzlich mit anderen verbinden und uns gegenseitig herausfordern. Wer geht wie viele Schritte? Wie viele Etagen ist sie/er gelaufen? Dann nehme ich jetzt doch die Treppe und nicht den Fahrstuhl. Ich persönlich habe da unheimlichen Spaß dran und würde mich gerne mit euch verbinden. Also falls ihr auch eine Apple Watch habt fügt mich über die Aktivitäten App auf eurem Handy mit der E-Mail-Adresse lotta@lottasbuecher.de hinzu. Außerdem weiß ich, dass auch Jana sich gerne mit euch verbinden würde. Sie nutzt ein Fitbit und wenn ihr Lust habt euch mit ihr zu verbinden, schreibt sie doch einfach mal auf Instagram (@jana_confused) an.

Falls ihr mehr über die Garmin Vivosmart HR und/oder die Apple Watch wissen wollt, schreibt es mir einfach mal in die Kommentare, dann werde ich dazu einen Beitrag vorbereiten.

#voelligfit2018 Februar: Deine Motivation

Teilen, motivieren lassen und selber motivieren

Wir haben mit dem Internet heutzutage eine ganz tolle Möglichkeit! Es gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten sich motivieren zu lassen. Sei es durch Apps, die uns dran erinnern uns zu bewegen oder genug zu trinken oder durch Personen, die uns motivieren können, ja vielleicht sogar selber Erfolge zu teilen und andere zu motivieren. Ich habe gemerkt, dass ich gerne Accounts folge, die selber gerade ein bestimmtes Ziel vor Augen haben, ihr Ding durchziehen oder einfach gute Ideen und Tipps haben ohne dabei aufgesetzt oder gekünstelt zu wirken. Meine Lieblingsaccounts dazu auf Instagram sind @jana_confused, @essen_ohne_kohlenhydrate, @lowcarbkoestlichkeiten, @soulfoodlowcarberia und @projekt_gesund_leben. Außerdem starten viele Fitness oder Gesund-Leben-Accounts gerne einmal Challenges, die mich ebenfalls motivieren. Eine, bei der ich dieses Jahr auch mitmachen möchte ich „Projekt 40 Tage Zuckerfrei“ von Hannah Frey (@projekt_gesund_leben). Die Challenge startet am 14. Februar und alle Informationen zu der Challenge findet ihr hier. Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch ebenfalls Lust sich der Herausforderung zu stellen?

Als ich angefangen habe mit dem gesünder Leben und dem ganzen Sport habe ich meine Erfolge noch nicht in den sozialen Netzwerken geteilt. Erst als ich ein krasser vorher/nachher Bild von mir hatte, habe ich es mal auf Instagram gestellt, weil ich so stolz darauf war und fasziniert davon, was man alles schaffen kann, wenn man es will. Ich dachte mir, wenn sogar ich das schaffe, dann kann das jeder schaffen. Auf dieses erste Bild habe ich so viele liebe Kommentare bekommen, so viel Unterstützung und Mut zu gesprochen bekommen, dass ich für mich beschlossen habe, es weiterhin zu teilen. Es motiviert nicht nur anderen Accounts zu folgen, es motiviert ebenfalls andere zu motivieren und zu zeigen, was man schaffen kann, wenn man es will.

#voelligfit2018 Februar: Deine Motivation

Fitness Buddies sind die besten!

Gerade wer nicht so besonders darauf steht alles im Internet zu teilen, der sollte sich einen Fitness Buddy zulegen. Jemand, der ein ähnliches Ziel hat wie du, der dich motivieren und mitziehen kann, der dich aufbaut, wenn es bei dir gerade einmal nicht so gut läuft, der dir aber auch mal die Leviten liest, wenn du dich zu sehr gehen lässt. So jemanden zu haben ist für mich eine unerschöpfliche Quelle der Motivation. Ich habe das große Glück meinen Fitness Buddy hier in Augsburg kennengelernt zu haben. Nämlich zum einen meine wunderbare Freundin Laura, mit der ich sehr viel gemeinsam habe, mit der ich zusammen trainieren gehe und mit der ich alle meine Erfolge und Misserfolge teilen kann. Wir kochen mal zusammen, unternehmen Ausflüge (auf einen am 03.02. werde ich euch per Instagram mitnehmen, da geht es nämlich nach Nürnberg zum Soulfood Lowcarberia Café!) und können einfach alles miteinander teilen. Das ist oftmals eine große Erleichterung, weil ich genau weiß, dass ich ihr mit nichts was ich sage auf die Nerven gehe, da ihr ihr Ziel ebenso wichtig ist, wie mir meines.

#voelligfit2018 Februar: Deine Motivation

Erfolge und Verläufe dokumentieren

Ich muss sagen, dass ich mich ein bisschen darüber ärgere, dass ich, als ich angefangen habe, keine Bestandsaufnahme gemacht habe. Ich würde jemandem, der startet empfehlen sich einmal komplett auszumessen (Umfang von Bauch, Brust, Oberschenkel und so weiter .. alles was euch wichtig ist), Fotos zu machen (am besten von allen Seiten und in Unterwäsche oder Bikini – damit man die ganzen fiesen Problemzonen auch sieht) und sich einmal zu wiegen. Am Anfang ist das vielleicht frustrierend und genau aus dem Grund habe ich es damals auch nicht gemacht, aber jetzt, wo ich schon einiges erreicht habe, ärgere ich mich darüber, dass ich keine Vergleichsfotos habe, wo man alles gut sehen kann, was mich vorher so an mir gestört hat. Erfolge und Veränderungen lassen sich leichter sehen und geben dir schneller ein gutes Gefühl, wenn du sie siehst und schwarz auf weiß hast. Daher kann ich es jedem nur empfehlen. In einem meiner Instagram Beiträge habe ich euch meinen Habit Tracker gezeigt, der sehr sehr einfach gestaltet ist, aber seinen Zweck vollkommen erfüllt. Er zeigt mir, wie konsequent ich bin und wie sich mein Körper verändert.

So und nun hoffe ich, dass ihr super motiviert in den Februar starten könnt und eure Ziele im Blick behaltet. Und ich wäre ja nicht Lotta, wenn ich mir nicht eine Kleinigkeit für den Februar überlegt hätte. Und zwar gibt es von mir für diesen Monat auch eine Challenge mit kleinen Aufgaben, die man jeden Tag erfüllen kann. Jeden Tag gibt es eine Sportübung zu bewältigen, die uns einfach daran erinnern soll uns zu bewegen und fit zu bleiben. 🙂 ich hoffe ihr habt Lust darauf. Wenn ja, findet ihr die PDF-Datei hier zum Ausdrucken. Ich wünsche euch einen herrlichen, motivierten und völlig fitten Februar! Lasst euch nicht unterkriegen!

Wie motiviert ihr euch? Konnten euch meine Tipps weiterhelfen?