Hallo liebe Leser, es ist mal wieder soweit, es ist der 15. des Monats und sogar der erste diesen Jahres, das bedeutet heute nehmen wir uns wieder Zeit, um uns ein paar Gedanken zu einem bestimmten Thema zu machen. Diesmal lautet das Thema „Lesechallenges“ und ich muss gestehen, dass ich anfangs ein bisschen ratlos war, was ich dazu schreiben soll. Aber ich habe einfach mal drüber nachgedacht ..

Was sind Lesechallenges eigentlich?

Das ist doch eine wichtige Frage, die wir erst einmal beantworten sollten. Also Lesechallenges gehen immer über einen bestimmten Zeitraum, die meisten starten mit dem neuen Jahr und gehen dann bis Ende des Jahres. Dabei gibt es die verschiedensten Arten von Challenges, aber eines ist auf jeden Fall schon einmal klar: sie geben dir auf die eine oder andere Art auf jeden Fall vor, was du lesen musst/solltest. Es gibt immer bestimmte Aufgaben, die zu lösen sind. Manchmal ist es so etwas simples wie „Lies so viele Thriller wie möglich.“ Es geht aber auch durchaus spezifischer. Da wird die Farbe des Buches vorgegeben oder was auf dem Cover zu sehen sein soll und so weiter. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

Was halte ich von Lesechallenges?

Ja, gut. Wahrscheinlich war es schon Hinweis genug, dass ich nicht wirklich wusste, was ich schreiben soll. Ich nehme an keinen Lesechallenges teil, weil es für mich dabei zu viele negative Aspekte gibt. Ich bin ein Mensch der sehr ehrgeizig ist, wenn es um etwas geht, was ich schaffen möchte. Wenn ich bei einer solchen Challenge mitmachen würde, wäre mein Leseverhalten davon vollkommen bestimmt und das möchte ich nicht. Ich möchte das lesen, worauf ich Lust habe und mich nicht danach entscheiden, ob ich ein Liebesroman oder einen Thriller lese oder ein Buch aus einem bestimmten Verlag, um die Aufgaben einer Challenge zu schaffen. Nein, Danke.

Natürlich gibt es auch auch positive Aspekte an diesen Lesechallenges, zum Beispiel, dass man meistens dabei in regem Austausch mit den anderen Teilnehmern der Challenge steht und wenn man Glück hat und viel Disziplin zeigt, winkt am Ende ein jeder dieser Lesechallenges immer ein schöner Preis für den Gewinner. Das ist doch nett.

Und was gibt es dieses Jahr so für Lesechallenges?

Ich habe mich für euch mal ein bisschen umgesehen und habe ein paar Challenges zusammengesucht, falls ihr Lust bekommen habt, das einfach mal für euch auszuprobieren. 🙂 Ein Versuch kann ja nicht schaden.

Als erstes bin ich da auf Daggis Buch-Challenge gestoßen. Da kann man über das Jahr 60 Aufgaben erfüllen, aber es ist einem vollkommen freigestellt, wann man welche erfüllt. Eine Challenge, die ich eigentlich ganz nett finde. 😀

Natürlich lässt Lovelybooks.de sich nicht lumpen und veranstaltet ebenfalls eine Lesechallenge da geht es darum welches Team am Ende des Jahres mehr Bücher gelesen hat. Team Krimi oder Team Thriller. Auch eine schöne Idee, weil man als Gruppe antritt und nicht so sehr viel Stress dabei hat. Gefällt mir.

Bei der Frauen-Lesechallenge von Wortlichter gibt es pro Quartal ein Thema zu dem ein oder mehrere Bücher gelesen werden sollen. Das sind die Themen: Feminismus und feministische Literatur, Weltliteratur von Frauen (die NICHT aus Europa, Nordamerika oder Australien/Neuseeland stammen), Bücher von Autorinnen des 18. und 19. Jahrhunderts (1700 bis 1899) und Bücher (Romane, Biographien) ÜBER Autorinnen. Ganz ehrlich, das wäre für mich eine ganz schöne Herausforderung.

Und dann gibt es natürlich noch die allseits beliebten Verlags Challenges. Zwei mag ich sehr gerne, weil ich die Verlage sehr gerne mag und auch die Blogger, die dahinter stecken. Zum einen die Knaur-Challenge, die zuvor von Kitty geleitet wurde und jetzt von Line’s Bücherwelt weitergeführt wird. Und die Carlsen Challenge, die von der wunderbaren Miss Foxy reads organisiert wird, gemeinsam mit Nenyas Tinten Wunderland.

Ich denke, jetzt seid ihr erstmal versorgt. 😀

Aber Challenge los bin ich auch nicht ..

Ich gebe zu, dass meine Challenge nicht wirklich etwas mit Büchern zu tun hat, na gut vielleicht ein bisschen. Mir ist dieses Jahr sehr wichtig, dass ich mehr auf meine Ernährung achte und viel viel mehr koche. Ich möchte nicht mehr dieses abgepackte Zeug essen. In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass ich gar nicht so schlecht koche und dass das doch ziemlich viel Spaß machen kann. Also hier der buchige Teil: Ich möchte mir mehr Kochbücher anschaffen. Im Moment sind das natürlich vorwiegend Low Carb Kochbücher, da ich mich seit einiger Zeit Low Carb ernähre und da großes Gefallen dran gefunden habe.

Der zweite Teil meiner persönlichen Challenge beschäfigt sich mit dem Sport. Ich möchte versuchen es durchzuhalten regelmäßig zum Sport zu gehen. Ich weiß, dass ich das schaffen kann, wenn ich will und ich bin da auf jeden Fall guter Dinge.

Teil drei ist: glücklicher sein. Manchmal fällt es mir schwer einfach nur glücklich zu sein. Irgendwas ist am Tag schlecht und dann ist alles gelaufen. Ich lasse mich von dieser Schlechtigkeit so herunterziehen, dass alles nur noch blöd ist. Wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir gedacht habe, ist es im Prinzip das Gleiche. Ich will versuchen, dass ich nicht mehr so schnell traurig bin oder enttäuscht. Ich will versuchen mich nicht so sehr von anderen Personen abhängig zu machen, sondern einfach mit mir selbst glücklich zu sein. Das klingt einfacher als es für mich ist.

Macht ihr bei Lesechallenges mit oder habt ihr eure eigene Challenge für dieses Jahr?


Ihr wollt noch mehr über Lesechallenges lesen?
Sehr gut, denn auch diese Bloggerinnen haben heute mal drüber nachgedacht!

Tati von Bücherquatsch | Ramona von Kielfeder | Maike von Kunterbunte Flaschenpost | Elli von Buchhaim
Jess von Primeballerinas Books | Nelly von Nellys Leseecke | Franzi von Lovely Mix