Hallöchen liebe Leser! Anfang diesen Jahres war meine liebe Freunde Jassi bei mir und wir haben zusammen Silvester und auch meinen Geburtstag gefeiert. Jassi ist, müsst ihr wissen, ein kleiner Instagram-Junkie und so kam es, dass sie auf Instagram auf die Bookjournal von Leuchtturm 1917 aufmerksam wurde und mir ein Bild davon zeigte. Ich war sofort Feuer und Flamme und wusste, dass ich dringend so eines brauche. Ich habe schon öfter mal ein Bookjournal geführt, bisher konnte mich aber noch keines so richtig von sich überzeugen. Ob mich das Bookjournal von Leuchtturm 1917 überzeugen konnte? Das werden wir jetzt sehen!

 

ExLibris – Private Reading Journal

 

ExLibris - Private Reading Journal

Zuerst einmal muss ich feststellen, dass ich mir die wunderschönste Farbe von allen herausgesucht habe. Okay, es gibt auch noch sowas wie lila und schwarz und so sandfarbend, was auch sehr nett aussieht, aber ganz ehrlich, nichts geht über kornblumenblau. Ich liebe diese Farbe, aber ich bin sowieso ein absoluter Fan der Farbe Blau. ^^

 

Aber nun dann, ich will euch zeigen, was dieses schon äußerlich sehr schöne Buch innen alles zu bieten hat, denn das ist, meiner Meinung nach, eine ganze Menge und viel mehr, als ich von meinen bisherigen Bookjournal erwarten konnte. Fangen wir mal bei den ganz normalen Buchnotizen an.

 

Lesetagebuch

 

Auf diesen Seiten und das sind logischerweise die meisten im Buch, hat man die Möglichkeit sich Notizen zu seinen Büchern zu machen, der Hauptgrund, warum man ein solches Buch haben möchte. Ganz oben trägt man den Titel des Buches ein, daneben kann man ankreuzen ob es ein Audiobook oder ein Buch war – hier hätte ich mir noch gewünscht eine Option „Ebook“ zu haben, dann könnte man am Ende des Jahres eine hübsche Statistik darüber aufstellen, was man mehr gelesen hat, aber das ist wohl für den Ottonormalverbraucher eher unwichtig.

 

Unter dem Titel wird der Autor eingetragen und darunter wann und auch wo man das Buch gelesen/gehört hat. Anschließend kann man noch eintragen zu welchem Zeitpunkt das Buch veröffentlicht wurde, was die Originalsprache ist und welchem Genre das Buch angehört. Ich finde es super, dass man das so genau ausfüllen kann, das Einzgie, was mir fehlt ist die Seitenanzahl.

 

Darunter hat man dann Platz für seine Notizen zum Buch – ich persönlich musste mir erstmal einen dünneren Stift kaufen, damit ich alles unterkriege, was ich hineinschreiben will, aber im Allgemeinen denke ich, dass dort genug Platz ist. 😉

 

Ganz unten kann man dann ankreuzen, welche Note oder Punkte man vergibt und ob es ein Geschenk von jemandem oder für jemanden ist. – Ich weiß, das machen viele Leute, ich weiß es von meinen Kunden, aber wer liest denn ein Buch bevor er es verschenkt? Also ich meine das haptisch selbe Buch. Komisch.

 

Das wars dann auch schon mal zu den Buchnotizen-Seiten und ich muss sagen, dass ich mit dieser Aufmachung wirklich sehr zufrieden bin!

 

Leuchtturm ExLibris

 

Kommen wir zu den wunderschönen Extraseiten, die dieses Bookjournal uns zu bieten hat.
Die Extraseiten sind in zwei Abschnitte geteilt und der erste Abschnitt ist auf dem Foto oben zu erkennen. Es sind drei Register mit der Beschriftung „to read“, „to give“ und „lent to/borrowed from“ hier hat man also die Möglichkeit einzutragen, was man noch lesen will, was man verliehen oder auch geliehen hat und ! Eine sehr schöne Idee für alle Listen-Fanatiker, wie mich. Ich liebe es allen möglichen Kram mit oder über Bücher aufzuschreiben. Und da ist sowas natürlich immer herzlich Willkommen. ^^

 

Ganz unten gibt es einen leeren Reiter entweder für Notizen oder man denkt sich eine eigene Kategorie aus. Ich finde es super, dass einem hier auch Raum für seine eigenen Bedürfnisse und Kreativität geschaffen wird. 🙂

 

Lesetagebuch ExLibris

 

Der zweite Abschnitt der Extraseiten ist ein ABC – Register in dem man seine gelesenen Bücher eintragen kann. Sehr schön ist, dass man vorne den Autorennamen, dahinter den Titel des Buches und dahinter dann die Seitenanzahl eintragen kann. So muss ich zwar immer im Register nachschauen, wenn ich wissen will wie viele Seiten das Buch hatte, aber immerhin steht es mit im Buch.
 
Nicht so gut gemacht für so Ordnungsfreaks wie mich, ist, dass die Buchstaben in dreier Anordnung zusammengefasst wurden. Das bedeutet, dass ich zum Beispiel bei JKL momentan stehen habe: „Jordan, Sophie – Infernale – 384“ und direkt darunter „LaBan Elizabeth – So wüst und schön sah ich noch keinen Tag – 288“ wenn ich keine wieder eine Autorin mit „J“ im Nachnamen lese muss ich sie unter „LaBan“ schreiben.. keine schöne Ordnung, aber Platz zu lassen lohnt sich auch nicht, denn wie viel Platz denn? Schwierig schwierig. Da wäre, meiner Meinung nach, eine Seite pro Buchstabe besser gewesen.

 

Alles in allem

Ich liebe es in dieses Buch zu schreiben, meine Meinung nach dem Lesen niederzukritzeln und mich beim Rezension schreiben daran zu orientieren. Ich finde die Aufteilung super, die man beim Notizen machen hat, nur dass mir eine Angabe für die Seitenzahlen fehlt. Ich freue mich immer, wenn ich ein Buch beendet habe und ich das schöne kornblumenblaue Buch aufschlagen kann. Auch die Idee mit den Extraseiten finde ich super, nur hapert es bei dem Autoren-Register meiner Meinung nach an der Umsetzung – eine Seite pro Buchstabe wäre viel besser gewesen. Trotzdem kann ich dieses Bookjournal nur empfehlen. Ich habe bisher keines gehabt, das mir besser gefallen hat. (Hatte eines von Butlers und das Büchertagebuch vom Atlantik Verlag)

 

So und nun bin ich mal wieder ein Buch beenden, damit ich wieder in das Bookjournal schreiben kann! 😉

Benutzt ihr selber auch solche Bookjournal?
Was habt ihr für eines und wie zufrieden seid ihr damit?