Das Problem mit dem Schlaf

Das Problem mit dem Schlaf [Teil 1]

Heutzutage ist fast jedem klar, dass guter Schlaf wichtig für die Gesundheit ist, aber was machen wir eigentlich, damit wir gut schlafen können? Wie wichtig ist uns unser Schlaf wirklich?

Ich glaube, fast alle Menschen messen dem Schlaf eine hohe Bedeutung in ihrem Leben bei. Stellt euch selbst einmal die Frage, wie für euch ein perfekter Tag aussehen würde. Vermutlich wäre bei der Mehrzahl etwas mit „erstmal richtig schön ausschlafen“, „den Tag im Bett verbringen“ oder „früh schlafen gehen“ dabei.

Aber warum? Ein perfekter Tag. Das klingt fast nach Utopie. Wieso schlafen wir uns nicht jeden Tag richtig aus? Was hindert uns daran? Ich habe das mal durchgerechnet. Ein Tag hat vierundzwanzig Stunden.

Wer Vollzeit arbeiten geht, ist mindestens acht Stunden seines Tages damit beschäftigt seiner Arbeit nach zu gehen. Hinzu kommt alles, was damit zusammenhängt. Morgens aufstehen, duschen, Essen machen und auch den Arbeitsweg darf man nicht vergessen. Ich schätze, die Meisten sind elf Stunden des Tages nur damit beschäftigt. Bleiben uns also noch dreizehn Stunden von denen wir zwischen sechs bis acht Stunden schlafen sollten, was bedeutet, dass nur sechs Stunden übrig sind für alles, was nicht mit Arbeit oder schlafen zu tun hat.

Sechs Stunden für alles, was sonst noch in unserem Leben anfällt.
Wenn ich darüber nachdenke, was ich an einem Tag theoretisch alles machen sollte und zusätzliche noch gerne machen möchte, dann wird es eng mit den sechs zur Verfügung stehenden Stunden. Also wird im Bett noch eine Stunde gelesen und der Wecker für den nächsten Tag eine Stunde früher gestellt, damit auch der Sport nicht zu kurz kommt.

Wer dabei jedoch zu kurz kommt, ist der Schlaf. Ich habe mich oft selber sagen hören, dass ich nicht viel Schlaf brauche und sowieso schlecht schlafe. Ja, es stimmt, dass ich schlecht schlafe. Ich werde häufig wach, ich wälze mich hin und her und ich träume wild. Jede Nacht. Ist der Morgen soweit fortgeschritten, dass es nicht vollkommen übergeschnappt wirkt, stehe ich auf und bin froh die Nacht hinter mich gebracht zu haben. Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Oder?

Ich möchte das ändern. Ich möchte besser schlafen. Der Körper braucht Ruhe zum Regenerieren. Ständig sind wir in unserem Alltag in Aktion, sind immer erreichbar und machen am besten zehn Dinge auf einmal – natürlich um Zeit zu sparen. Viele Menschen können schlicht nicht richtig abschalten, auch im Schlaf nicht.

Um meinen Schlaf zu verbessern, werde ich verschiedene Methoden ausprobieren, die dabei helfen sollen einen geregelten Rhythmus zu bekommen und damit gut und genug zu schlafen. Was ich gemacht habe und ob es was gebracht hat, erfahrt ihr in „Das Problem mit dem Schlaf – Teil 2“.

Wie steht ihr zum Thema Schlaf?
Was tut ihr um gut und ausreichend schlafen zu können?

Ein Kommentar

  1. Hallo Lotta!
    Ich beschäftige mich auch mit Schlaflänge und -qualität. Ich finde Deine 24H Rechnung aufschlussreich. Bin im Altenheim als Pfleger im Vollzeit – Schichtbetrieb tätig. Wie Du denken kannst wird es mit der Zeit knapp, zumal ich auch gerne Bücher lese, würde am liebsten 2 bis 3 stunden pro Tag ein Buch aus dem Ebook Reader lesen. Ist aber nicht möglich. Da ich etwas technikbegeistert bin, habe mir zur Schlafüberwachung einen Fitnesstracker angelegt – nutze nur zu Schlafüberwachung; Tagesschritte, gestiegene Stöcke und Herzfrequenz interessieren mich weniger. Tief und Aktivschlaf werden genau angezeigt wie auch Unterbrechung (Gang zu Toilette zum Bsp.) und genaue Zeit. Faktoren; Alkohol: bewirkt viel Tiefschlaf am Anfang, verkürzt aber den Schlaf um gut 1 Stunde. Essen; leichter Snack ist besser als ganz leerer Magen. Sonst Faktoren; habe allgemein gemerkt, dass der erholsamste Schlaf an Tagen mit mäßiger Bewegung und wenig Aufregung folgt. Zum Einschlafen; persönlich habe keine Probleme mit Einschlafen. Um das Einschlafen zu beschleunigen mache ich vor dem Schlafen nichts, kein Fernseher, kein Denken was morgen wird, keine Telefonate, Kein Internet usw. Manchmal gucke ich im abgedunkelten Zimmer auf eine brennende Kerze eine Weile (wegen des warmen Lichts) und dann gehe schlafen.
    PS : Finde gut das es Dich nach “einmal aufchübschen” wieder gibt.
    LG Christof

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